Berliner Fragmente #44: Farbe

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Man könnte meinen, es gebe Prinzipien im Leben, die immer funktionieren. Zum Beispiel: Egal, wie man sich entscheidet, Hauptsache man bleibt konsequent. Da beschließt man, die Fotos der Berliner Fragmente müssten schwarz-weiß sein und wenn man die Resultate sieht, lobt man sich für seine Entscheidung. Doch dann kommt so eine Unverschämtheit wie ein wunderbarer Himmel in den surrealsten Farben daher und man steht vor einem Dilemma: Ist es wichtiger, konsequent farblos zu bleiben und die Fotos entweder ihres Reizes zu berauben oder unveröffentlicht zu lassen, oder bricht man seine Regel, nennt es Ausnahme und rechtfertigt sie mit der Ästhetik? Man könnte auch fragen: Entscheidet man sich für die Einheit der Serie oder für den Reiz des Einzelnen?

Und wenn man ein paar solcher Dämmerungen erlebt und dann auch noch ein paar prächtige Farbenspiele bei Nacht hinzukommen, sagt man sich: Ach, egal! Einmal Farbe ist okay, das werden die Leser einem nicht übelnehmen, vor allem wenn sie die Fotos sehen. Aber zur Sicherheit stellen wir die Galerie ans Ende der Reihe und erklären hiermit die experimentelle Serie Berliner Fragmente für beendet.

In diesem Sinne: Adé Berlin, war schön bei dir! Ich komme gerne wieder.

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