Fragmentarische Zwischenbilanz

Berliner Katze (Foto: Lukas Gedziorowski)

Berliner Katze (Foto: Lukas Gedziorowski)

Unser bescheidenes Unternehmen, das zeitgenössische Feuilleton zu revolutionieren, läuft jetzt seit 14 Monaten. Rund 200 Beiträge haben wir in dieser Zeit gebracht. Allein in diesem Jahr hatten wir rund 5300 Aufrufe. Immerhin ein gutes Zeichen, dass uns jemand liest. Und was wird gelesen? Dafür haben wir noch keine Erklärung.

Hier die Top-5-Beiträge:

  1. Zum Untergang der Schriftkultur“ (264 Aufrufe)
  2. Weiße Cover, schwarze Cover“ (174 Aufrufe)
  3. Rundschau-Dämmerung“ (144 Aufrufe)
  4. Wahrhaftig eine Geschichte“ (133 Aufrufe) (über die Serie Fargo)
  5. Beinahe romantisch“ (95 Aufrufe) (über Wim Wenders in Frankfurt)

Wir können es uns nicht erklären, warum ausgerechnet der Beitrag über Fargo fast täglich aufgerufen wird: ist der Text so gut oder interessieren sich die Leser nur fürs Bild? Auf jeden Fall kommt das Thema Serien gut an. Wahrscheinlich den Bildern geschuldet ist jedenfalls das Interesse am Essay über die schwarz-weißen Cover. Und aus irgendeinem Grund findet unsere Nummer eins über die Schriftkultur immer noch Leser – nur woher kommen die? Romantiker vielleicht, denn die verirren sich ebenfalls immer wieder zu uns. Wir wollen, dass sie hier auch künftig eine geistige Heimat finden.

Überhaupt nicht gut kommen hingegen unsere Sampler an – was uns aber egal ist, denn wir sind davon überzeugt, dass sie die Ohren dieser Welt bereichern können. Schließlich sehen wir uns einem missionarischen Auftrag verpflichtet, die Menschheit zu verbessern indem wir einen Beitrag zu ihrer ästhetischen Erziehung leisten. Daher wird es nächstes Jahr weiterhin wöchentlich Playlists zu verschiedenen Themen geben.

Von den 200 Likes, die uns die Leser bescherten, haben die Berliner Fragmente über 60 bekommen. Daher planen wir, das Experiment von Frankfurt aus fortzusetzen, allerdings nur einmal pro Woche. Sie sollen das programmatische Kernstück von Fragmenteum sein.

Im nächsten Jahr werden wir den im Dezember begonnenen Comic-Schwerpunkt weiter ausbauen. Geplant ist nicht nur, Neuerscheinungen zu besprechen, sondern auch in einer Serie (moderne) Klassiker der Gattung vorzustellen. Damit soll das Comic als Kunstgattung adäquat gewürdigt und gefördert werden.

Wir danken unseren Lesern für das Interesse und wünschen weiterhin viel Vergnügen mit Fragmenteum!

P.S.: Das Bild oben ist übrigens ein billiger Versuch, die Klickzahlen nach oben zu treiben. Wir sind fest überzeugt: Nächstes Jahr kommt der Durchbruch … 😉

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