Verschollen in der Zeit

Dark Horse

Ein Mann ohne Gedächtnis stranded in einer fremden Dimension: The Meld, einer Wüste, in der willkürlich Menschen und Dinosaurier aus verschiedenen Epochen landen. Der Held, Joshua heißt er, will nicht nur zurück nach Hause, er muss sich auch gegen einen Tyrannen zur Wehr setzen und eine Rebellion gegen ihn anführen. Der Handlanger des Tyrannen, nur The Spear genannt, ist ein original Nazi.

Rafael Albuquerque ist ein begnadeter Zeichner, der sich mit American Vampire, Batman und Huck einen Namen gemacht hat. Hier debütiert er als Autor, indem er die Story liefert. So lebendig seine Figuren aber auch gezeichnet sind und so sehr er einen Willen zum eigenen Stil zeigt, so sehr mangelt es der Geschichte an Tiefe, um sich mit der Welt und ihren Charakteren vertraut zu machen. Die Story hetzt regelrecht durch Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und Meld, das macht sie kurzweilig, aber auch belanglos.

Die neue Dimension bleibt flach, ihre Notwendigkeit leuchtet nicht ein: Sie erscheint als abstrakte Wüste mit Dinos, der Reiz oder die Probleme dieser Welt werden nicht deutlich, einen Konflikt zwischen Tyrannen und Rebellen kann man auch in ganz normalen Welten haben, und die Dinos wirken wie nicht mehr als reine Staffage. Ich hätte mir vielleicht noch einige Ausgaben mehr gewünscht, aber so ist Ei8ht nicht mehr

>> Rafael Albuquerque/Mike Johnson: Ei8ht. Outcast, Dark Horse 2015, (dt. Gestrandet, Popcom 2016).

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