Architektur

New York im Schnelldurchlauf

Carlsen

Carlsen

Schon mal was von Robert Moses gehört? Nein? Man sollte ihn aber kennen – immerhin war er fast fünf Jahrzehnte lang der Stadtplaner von New York City. Er hat das Aussehen der Stadt geprägt. Ja, man könnte ihn als „den Mann, der New York erfand“ bezeichnen. So jedenfalls lautet der Untertitel des Comicbuchs, in dem Pierre Christin und Olivier Balez sein Leben nacherzählen. Auf rund 100 Seiten. Mit wenig Text und vielen bunten Bildern. Eine Geschichtsstunde für Lesemuffel, könnte man sagen. Ach, wenn es nur das wäre!

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Berliner Fragmente #28: Vanitas

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Eine Ausstellung in der Kulturbrauerei versucht nachzustellen, wie der Alltag in der DDR gewesen ist. Die Bilanz ist ernüchternd: Er war genauso, wie man ihn sich vorgestellt hat. Mangelerscheinungen, Überwachung, Unterdrückung und Improvisation. Eine Ahnung davon, wie es gewesen sein muss, vermittelt ein Haus im Prenzlauer Berg. Es ist so heruntergekommen, dass es wie aus der Zeit gefallen wirkt.

Der Turmfall zu Frankfurt

Davor …

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Dabei …

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Danach …

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(Die Geschichte dazu gibt’s hier.)

Zehn Sekunden

Abschied vom AfE-Turm in Frankfurt am Main
AfE-Turm (Foto/Collage: leg)

AfE-Turm (Foto/Collage: leg)

Ein Hochhaus in Frankfurt wird gesprengt. Und alle Welt schaut hin. Warum? Weil der AfE-Turm, ein ehemaliges Gebäude der Goethe-Universität, nicht irgendein Gebäude ist. Er ist eine Projektionsfläche für verschiedene Interessen. Daher scheiden sich an ihm die Geister. Manche jedenfalls. Für die meisten Zuschauer dürfte allein die Sensation zählen. Ein Rückblick auf die jüngste Rezeption und ein Ausblick.

Rund 40 Jahre lang hat der AfE-Turm in Frankfurt gestanden, seit einem halben Jahr wird er zerlegt, seit Wochen ist die Sprengung der Überreste geplant und beschlossen, seit Tagen ist sie auch genehmigt und am Sonntag, gegen 10 Uhr, wird in zehn Sekunden alles vorbei sein. Zehn Sekunden – so lange wird voraussichtlich die Sprengung des ehemaligen Hochhauses der Goethe-Universität dauern. Und doch, wenn man sich den medialen Zirkus ansieht, der veranstaltet wird, verwundert es, wie viel Aufmerksamkeit dieses hässliche graue Entlein in der sonst so schicken Frankfurter Skyline bekommt.

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Trümmer-Romantik

Am 2. Februar wird der AfE-Turm in Frankfurt am Main gesprengt. Rund 40 Jahre lang beherbergte das 116 Meter hohe Gebäude die Fachbereiche der Psychologie, sowie der Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität. Seit April ist es geschlossen, seit Juli läuft der Abriss. Ein letzter Rundgang vor dem Ende.

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Baustelle Europa

Zur Abwechslung mal etwas für die Augen: Fotos von der Baustelle der Europäischen Zentralbank im Frankfurter Ostend, gemacht bei der jüngsten Besichtigung am Donnerstag (31. Oktober). Die Arbeiten laufen mehr oder weniger nach Plan, die Kosten schon lange nicht mehr (1,2 Milliarden!), Blockupy will zur Eröffnung im Jahr 2014 protestieren. Naja, ein Hingucker ist das Ensemble aus Doppelhochhaus und Großmarkthalle auf jeden Fall schon jetzt.

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(Alle Bilder von Lukas Gedziorowski.)