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Plage in der Kinowüste

20th Century Fox

20th Century Fox

Bei manchen Filmen fragt man sich, warum sie gedreht wurden. Warum jemand Millionen von Dollar investiert hat, um etwas zu erschaffen, bei dem von vornherein klar gewesen sein müsste, dass es zum Scheitern verurteilt ist. Wie bei Ridley Scott. Der hat zuletzt einige solcher Filmen gemacht. Zum Beispiel Robin Hood (2010), eine unfassbar langweilige Interpretation des Stoffes ohne nennenswerte Innovation. Drei Jahre später folgte The Counselor. Für den hat Cormac McCarthy ein Drehbuch geschrieben, das überhaupt nicht funktioniert. Und nun reiht sich Exodus in die Reihe des Überflüssigen ein.

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Seichte Bilderfluten

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Es gibt Filme, die so vorhersehbar sind, dass man sich die Frage stellt, warum es sie überhaupt gibt. Zum Beispiel bei Remakes und Reboots. Warum macht sich ein ambitionierter Filmemacher die Mühe, ein Drehbuch zu schreiben und hunderte Millionen Dollar zu verprassen, um eine Geschichte zu erzählen, die erstens jeder kennt, die zweitens schon ein Dutzend mal erzählt wurde und die drittens keinen nennenswerten Neuansatz bietet. So geschehen bei Darren Aronofskys Noah. Nach visionären Filmen wie Pi, Requiem for a Dream und The Fountain, sowie Publikums- und Kritikerlieblingen wie The Wrestler und Black Swan hat das Regietalent einen biblischen Stoff neu verfilmt. Der Cineast ist skeptisch ob des Themas, aber neugierig, da immerhin ein fähiger Mann verantwortlich war. Also gut: Man setzt sich – die anderen fünf Filme in guter bis sehr guter Erinnerung – mit allerhand Vorschusslorbeeren ins Kino und erwartet etwas für seine 12 Euro, die die Karte dank Überlänge und 3D-Zuschlag kostet.

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