blood simple

Außenseiter auf der Suche nach Glück

Die Liste der Woche: Eine Coen-Film-Revue
Sehnsucht erfüllt? Szene aus Barton Fink.

Sehnsucht erfüllt? Szene aus Barton Fink.

Wenn uns Joel und Ethan Coen eines gelehrt haben, dann dass Verbrechen sich nicht lohnt. Niemals. Die Brüder haben das so oft in ihren Filmen vorgeführt, dass es als deren Lebensthema gelten kann: Wenn ganz normale Menschen versuchen, durch Erpressung an das schnelle Geld zu kommen, endet es immer im Desaster. Man muss es den Coens hoch anrechnen, dass sie es geschafft haben, dieses Motiv immer wieder neu zu interpretieren: Als Tragödie, Komödie, Thriller, in Schwarzweiß und in Farbe. Doch es gibt auch andere Themen. Die Leiden eines jungen Autors in Hollywood, der Dorftrottel, der zum Chef eines Konzerns gemacht wird, ein moderner Hiob und neuerdings auch ein Folkmusiker im Greenwich Village der 60er Jahre. Im Grunde kann man das Werk der Coens auf diesen Nenner bringen: Immer wieder geht es um Durchschnittstypen oder Außenseiter, die ihr Glück versuchen – und dabei meistens scheitern.

Weil am 5. Dezember der neueste Film, Inside Llewyn Davis, ins Kino kommt, hat die Fragmenteum-Redaktion sich erneut durch das hochgeschätzte Werk der Coens geschaut und eine Liste ihrer besten Filme erstellt – natürlich total subjektiv. Viel Spaß.

Hier die Kurzfassung:

  1. The Big Lebowski
  2. No Country For Old Men
  3. Barton Fink
  4. The Man Who Wasn’t There
  5. Fargo
  6. Blood Simple

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