darren aronofsky

Seichte Bilderfluten

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Es gibt Filme, die so vorhersehbar sind, dass man sich die Frage stellt, warum es sie überhaupt gibt. Zum Beispiel bei Remakes und Reboots. Warum macht sich ein ambitionierter Filmemacher die Mühe, ein Drehbuch zu schreiben und hunderte Millionen Dollar zu verprassen, um eine Geschichte zu erzählen, die erstens jeder kennt, die zweitens schon ein Dutzend mal erzählt wurde und die drittens keinen nennenswerten Neuansatz bietet. So geschehen bei Darren Aronofskys Noah. Nach visionären Filmen wie Pi, Requiem for a Dream und The Fountain, sowie Publikums- und Kritikerlieblingen wie The Wrestler und Black Swan hat das Regietalent einen biblischen Stoff neu verfilmt. Der Cineast ist skeptisch ob des Themas, aber neugierig, da immerhin ein fähiger Mann verantwortlich war. Also gut: Man setzt sich – die anderen fünf Filme in guter bis sehr guter Erinnerung – mit allerhand Vorschusslorbeeren ins Kino und erwartet etwas für seine 12 Euro, die die Karte dank Überlänge und 3D-Zuschlag kostet.

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