james brown

Schweigen im Walde

Der Sampler der Woche: Lieder ohne Worte (Teil 3)
Foto: Lukas Gedziorowski

Foto: Lukas Gedziorowski

Was soll man dazu noch sagen? – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Elvis, Ella und alle anderen

Die Liste der Woche: Die besten Weihnachtsalben
guaraldi-peanuts

Advent ist auch eine Zeit der Lärmbelästigung: Unsägliche Schlager und mies eingespielte Kinderlieder trällern von den Karussells der Weihnachtsmärkte, in Kaufhäusern läuft immer der gleiche Mist im Stil von „Last Christmas“ (dem schlimmsten Weihnachts-Lied der Welt). Wir stellen euch vor, wie man es zu Hause und auf dem mobilen Endgerät besser machen kann. Zehn Weihnachtsalben als Klangtherapie – und zum Weiterverschenken.

  1. Ella Fitzgerald: Ella Wishes You A Swinging Christmas (1960)
  2. Vince Guaraldi Trio: A Charlie Brown Christmas (1965)
  3. Elvis Presley: White Christmas (2000)
  4. She & Him: A She & Him Christmas (2011)
  5. Booker T. & The MG’s: In The Christmas Spirit (1966)
  6. The Ventures: The Ventures‘ Christmas Album (1965)
  7. James Brown: The Complete James Brown Christmas (2010)
  8. Diverse/Various: Soul Christmas (1968)
  9. Louis Armstrong and Friends: The Best of Christmas Songs
  10. Diverse/Various: A Christmas Gift For You From Phil Spector (1963)

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Berliner Fragmente #9: Soul

Odeon in Berlin (Foto: Lukas Gedziorowski)

Odeon in Berlin (Foto: Lukas Gedziorowski)

„Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit“, schrieb einst Friedrich Nietzsche von sich in Ecce Homo. Im Jahrhundert darauf kam ein Mensch, der sich nicht nur „Mr. Dynamite“ nannte, sondern dem man schon an seiner Bühnenpräsenz ansah, wie explosiv er war. Wilde Tänze, Sprünge, Kniefälle – und dann noch die Spagate. Nicht von ungefähr nannte man James Brown „the hardest working man in show busisness“. Aber von einem Mann, der den Soul, den Groove, den Funk spürt, ist auch nichts anderes zu erwarten, als bedingungslose Hingabe an die Kunst.

Tate Taylors Biopic Get On Up zeigt James Brown als kompromisslosen Einzelkämpfer, der stets sein Ding durchzieht, weil er unerschütterlich von sich selbst überzeugt ist. Dieses Ego ist die Quelle seines Souls. Dieser Mann hat keine Angst vor Bomben in Vietnam, denn er wurde bereits tot geboren. Gott hat größeres mit ihm vor – so sei es. „Ich kenne mein Los“, verkündete auch Nietzsche in Ecce Homo. „Es wird sich einmal an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheures anknüpfen.“ Chadwick Boseman verkörpert diesen James Brown, als wäre dieser nicht 2006 gestorben, als hätte sich Brown verjüngt und selbst gespielt: großmäulig, selbstherrlich, schlagkräftig (in jeder Hinsicht).

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Riding the Rainbow

Die Liste der Woche: Der Feel-Good-Sampler

Ren & Stimpy

Hier kommt er: der ultimative Gute-Laune-Sampler! Wie immer haben wir eine Reihe von Klassikern und Raritäten zusammengestellt, die von Liebe, Sonne, Regenbogen handeln – also allen schönen Dingen, die das Leben lebenswert machen etc. Mit dabei sind James Brown, David Bowie und Elvis Presley. Wir wünschen ein großartiges Wochenende! (Mit dieser Liste kann jedenfalls nix schief gehen.)