pink floyd

Mutti ist die Beste

Der Sampler der Woche: Muttertag
Foto: Lukas Gedziorowski

Foto: Lukas Gedziorowski

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter

Der Sampler der Woche: Space-Songs
b-erde

Foto: Lukas Gedziorowski

Major Tom, Ziggy Stardust und der Rocket Man – so richtig ist David Bowie nie vom Weltraum losgekommen. Seit seiner „Space Oddity“ von 1969 – geprägt von Kubricks Film 2001 – hat er sich mit der Rolle des Raumfahrers vom Mars zum Popstar gemacht, hat auch als der Mann der vom Himmel fiel das Image aufrechterhalten und ist auf seinen jüngeren Alben wie Heathen und The Next Day thematisch ins All zurückgekehrt.

Popmusik und Science Fiction. Seit die Russen ihren Sputnik ins All geschickt haben besteht diese Verbindung, die sich in Instrumentals wie der Satelliten-Ode Telstar und später mit Hymnen über Spacemen und Rocket Men ausgedrückt hat. Leider ist die reale Raumfahrt seit der Mondlandung hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Aber für die Spielwiese der Fantasie gibt es ja genug Filme. Zum Filmstart von Christopher Nolans Interstellar haben wir die besten Songs über das Weltall zusammengestellt. Inklusive Pink Floyd, den Byrds, Elton John und ganz viel Bowie – dem größten Raumfahrer der Musikgeschichte.

Weiße Cover, schwarze Cover

Unser Autor macht sich seine Gedanken über das Schwarze und das Weiße auf den Buchumschlägen und Plattenhüllen dieser Welt. Ein Essay über den Minimalismus und das Heischen nach Aufmerksamkeit.

Beckett: Der HofNeulich in der Buchhandlung. Ein schwarz-weißes Cover erregt meine Aufmerksamkeit. Doch vor allem, weil die Schrift zwar auffällt, aber der Titel nicht zu lesen ist: „ER“ steht da auf der oberen Hälfte, „OF“ auf der unteren, wobei jeweils die ersten beiden Buchstaben zum Teil abgeschnitten sind, dazwischen der Autorenname: „Simon Beckett“. Und obwohl mich weder der Autor, noch das Genre, mit dem ich seinen Namen verbindet, interessieren, greife ich zum Buch, weil ich wissen will, was dieses Cover soll, wie der Titel lautet. Ich drehe das Buch um: Ein D, ein H – „DER HOF“ steht da, was mich zunächst enttäuscht, aber dann wiederum an John Grisham erinnert, der wohl am konsequentesten Titel nach dem Schmema „Artikel + Substantiv“ fabriziert. Vor allem aber fühle ich mich in die Falle getappt: Jetzt hat mich der Verlag genau da, wo er mich haben wollte. Raffiniert, das muss man denen lassen. Ich kaufe es trotzdem nicht.

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