terrorismus

Carrie go home!

Brody for President!

Brody for President!

Ein Geständnis. Auch wenn Homeland Obamas Lieblingsserie ist, auch wenn sie mit Emmys überschüttet wird, auch wenn ich der einzige Mensch auf der Welt bin: ICH KANN MIT HOMELAND NICHTS ANFANGEN! Ich bitte um ein gnädiges Urteil, denn ich habe es versucht! Eine ganze Staffel lang habe ich aufmerksam zugeschaut, wie eine CIA-Agentin einen aus dem Irak heimgekehrten Marine-Soldaten verfolgt, weil sie ihn für einen Terroristen hält. Doch ich check’s nicht, was an dieser zähen, einfallslosen und nervigen Serie toll sein soll. Ein Rechtfertigungsversuch.

Ganz klar: Das Mädchen hat zu viel ferngesehen. Und vor allem das falsche Programm. Präsidenten wie Reagan, Bush, Clinton, Obama – sie alle sprachen von der terroristischen Bedrohung der USA. Da half auch nicht das Hören von Louis Armstrong oder der Trompetenunterricht, um die Angst vor der unsichtbaren Bedrohung zu zerstreuen. Im Gemengelage zwischen Jazz und Präsidentenreden kam eine verstörende Sonate zustande, die die zarte Seele des Mädchens nachhaltig verstimmte. Nun ist das Mädchen eine Frau geworden. Immerhin brachte sie es zur CIA-Agentin, doch offenbar unterlief ihr irgendwann ein Fehler, dessen Ausmaße sie erst am 11. September 2001 zu spüren bekam. Seitdem arbeitet sie manisch daran, dass so etwas nicht noch einmal passiert. So manisch, dass sie den Wahn nur noch mit Tabletten davon abhalten kann, in die Depression umzuschlagen. Heute nennt man das eine bipolare Störung.

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