the force awakens

Star Wars in der Schleife

Der magische Moment von Star Wars beginnt bereits mit dem blauem Schriftzug auf schwarzem Grund: „Es war einmal, vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxis.“ Und mit dem gelben Titel, der – begleitet von Fanfaren – in die Leinwand springt, wird diese fantastische Vergangenheit plötzlich ganz gegenwärtig. Das Publikum im Kinosaal jubelt: Endlich ist es wieder da, dieses Gefühl von damals, als man zum ersten Mal diese Schrift sah und in das Abenteuer eintauchte. Und es ist ganz egal, welchen der sechs Filme man am liebsten mag oder ob man einige von ihnen verachtet, das Gefühl des Neubeginns einer weiteren Episode ist immer dasselbe: kindliche Vorfreude, wie Weihnachten vor dem Auspacken der Geschenke.

Star Wars ist mehr als eine Filmreihe oder ein Franchise – es ist ein Mythos. Und wie jeder Mythos hat er sich längst verselbständigt, verwandelt in tausend Gestalten. Doch eines ist immer gleich geblieben: das Gefühl des Wiedersehens mit alten Freunden. Genau das leistet Episode VII und hat damit bereits der Prequel-Trilogie das Wichtigste voraus. Es geht nicht zurück zum Ursprung der Geschichte, sondern zum Ursprung des emotionalen Mittelpunkts der Reihe, den Charakteren Luke und Leia, Han Solo und Chewbacca. Endlich erfährt man, wie es mit ihnen weitergeht.

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